Kategorie: Selbst gemacht (Seite 1 von 8)

Wachstücher selber machen

Wachstücher

Ich habe schon Wachstücher in Wolkersdorf im Ladenraum gekauft, die sich zum Abdecken und Einwickeln als sehr praktisch erwiesen haben, leider aber nicht gerade billig sind. Im Internet gibt es jede Menge DIY-Seiten, aber auch YouTube-Videos zum Selbermachen. Da ich noch etwas Bienenwachs zu Hause hatte, habe ich einen ersten Versuch gewagt: Den Stoff (ich habe eine Baumwollhose zerschnitten, die ich mal geschenkt bekommen habe) habe ich in unterschiedlich große Teile geteilt und mit einer Zickzackschere den Rand zurechtgeschnitten (endeln muss man dann nicht), dann auf das Bügelbrett ein Handtuch und ein Backtrennpapier aufgelegt, den Stoff darauf legen und ihn mit dem erwärmten Bienenwachs bestrichen; dann mit einer zweiten Lage Backtrennpapier bedecken und mit dem Bügeleisen erwärmen, wobei das Wachs in jede Ecke des Stoffs gebügelt werden muss. Dann den Stoff abziehen und kurz hochhalten, bis das Wachs getrocknet ist.

Peelingseife mit Gartenkräutern

Peelingseife mit Kräutern

Die Peelingseife mit Kamille und Haferflocken, die ich im Herbst produziert habe, habe ich zur Gänze für Weihnachtsgeschenke verwendet. Jetzt habe ich nach diesem Rezept wieder Seife angerührt, aber auch noch Rosmarin- und Thymianduft hinzugefügt. Die Seife eignet sich gut als Körperpeeling, aber auch zum Händewaschen nach der Gartenarbeit. Allerdings muss sie jetzt noch ca. 4 Wochen aushärten, bis sie verwendet werden kann.

Senf selber machen

Senf mit Whisky und Apfelmus

In einer Sendung im ORF habe ich gesehen, wie man angeblich ganz einfach Senf selber machen kann. Das wollte ich natürlich gleich ausprobieren! Leider hat sich die Suche nach Senfmehl als einigermaßen schwierig herausgestellt- überall wo ich gefragt habe, gab es keines- beim Merkur im G3 konnte ich dann ein Senfpulver auftreiben und einen ersten Versuch starten. Das Senfpulver wird mit Zucker und Salz verrührt und mit vorher in einem Topf aufgekochten Wasser + Essig-Gemisch (Weißwein- oder Apfelessig) übergossen, wenn dieses wieder auf 30° abgekühlt ist. Alles pürieren und nach Lust und Laune verfeinern mit Whisky, Chili, Kräutern oder fruchtigen Aromen. In Gläser abgefüllt und kühl gelagert ist der Senf einige Wochen bis zu drei Monaten haltbar. Das geht wirklich schnell und ist keine Hexerei!

Brotgewürz selber mischen

Vitalbrot und Brotgewürz

Brotgewürzmischungen gibt es zum Beispiel von „Sonnentor“ im Bioladen zu kaufen. Man kann die Gewürze aber auch selber mischen und frisch mahlen: Im gleichen Verhältnis, z. B. 2 EL, Kümmel, Anis, Fenchel und Koriander mischen; eventuell auch Muskatnuss und Kardamom (Gewürze kaufe ich immer von Kotanyi, da die Firma in Wolkersdorf einen Standort hat). Ich gebe in die Gewürzmühle auch grobes Salz und mahle alles zusammen, was nach dem Öffnen sehr gut duftet. Mein Lieblingsbrot ist zurzeit das Vitalbrot mit verschiedenen Mehlen, Leinsamen und Kürbiskernen.

Kochen mit Resten- backen auch!

Becherkuchen mit Nüssen

Joghurt hole ich in einer 1l Glasflasche auf dem Bauernmarkt (vom Milchhof Lang) auf Vorbestellung. Meistens ist die Bestellung für meinen Mann, meinen Sohn und mich gut berechnet, es passiert aber ab und zu, dass etwas übrigbleibt.

Für diesen Fall backe ich den allseits beliebten Becherkuchen mit Mohn oder Nüssen: 2 Becher Zucker, 4 Eier, 1 Becher Öl, 2 Becher Mohn (Nüsse), 2 Becher griffiges Mehl, 2 Becher Joghurt

Nudeln- der 2. Versuch

Spaghetti und Bandnudeln

Bei meiner zweiten Nudelproduktion wollte ich ein Rezept mit ganzen Eiern ausprobieren: 500g Universalmehl, 4 Eier, 2 EL Öl, Salz und etwas lauwarmes Wasser; den Teig durchkneten, bis er glatt ist und sich Blasen bilden; ca. 2 Stunden rasten lassen und in kleine Stücke teilen; mit der Nudelmaschine dünn ausrollen und schneiden.

Dieses Mal habe ich die Nudeln auf meinem Nudelbrett zum Trocknen aufgelegt und am nächsten Tag in Stoffsackerl aufbewahrt.

Neue Kreationen für Gesicht und Körper

Tagescreme, Körperlotion und Nachtcreme

Nachdem ich schon seit ca. einem halben Jahr Cremen und Kosmetika mit mehr oder weniger Erfolg herstelle, hat sich, wenn man verschiedene Rezepte ausprobiert, ein beachtlicher Vorrat an Ölen, Emulgatoren, Hydrolaten und Düften angesammelt. In dem Buch von Petra Doleschalek „Kosmetik selbst gemacht“ gibt es neben Rezepten auch ein Kapitel „Rezepte selber gestalten“ und ich habe heute für mich drei Cremen „kreiert“, die zu meinem Hauttyp passen: eine leichte Tagescreme, eine gehaltvolle Nachtcreme und eine Bodylotion. Ein Vorteil ist auch, dass man Rohstoffe, die man vorrätig hat, verwenden kann und seine eigene Kreativität ausleben kann.

Neues aus der Hexenküche

Zahnpasta, Hyaluron-Gel, Lippenbalsam und Lufterfrischer

„Hexenküche“ nennt mein Mann meine grüne Küche, wenn ich meine Vorräte an Ölen, Emulgatoren, Düften aufreihe und beginne, Reinigungsmittel oder Kosmetika herzustellen. Die Zahnpasta und den Lufterfrischer für das WC habe ich schon öfter hergestellt; aus dem Buch von Petra Doleschak „Kosmetik selbst gemacht“ habe ich das Rezept für den Lippenbalsam und das Hyaluron-Gel entnommen. Einerseits erspare ich mir den Kauf von Kosmetika in Plastikverpackung, andererseits macht das Werkeln in meiner „Hexenküche“ auch großen Spaß.

Weihnachtskekse: Vegane Vanillekipferl

Für meine Tochter, die sich vegan ernährt, habe ich Vanillekipferl ohne Ei ausprobiert. Zuerst den Mürbteig zubereiten: 360g glattes Mehl, 250g Margarine, 100g Staubzucker, 60g geriebene Walnüsse zu einem glatten Teig verkneten und im Kühlschrank rasten lassen. Da der Teig etwas bröseliger als der mit Ei ist, habe ich beim Formen der Kipferl die Hand mit Wasser befeuchtet, dann war es kein Problem. Im vorgeheizten Rohr bei 175° ca. 10 Minuten backen und noch heiß in Staub- und Vanillinzucker wälzen.

Vegane Vanillekipferl
Vegane Vanillekipferl

Weihnachtskekse- meine Lieblingsrezepte

Weihnachtskekse im Supermarkt zu kaufen ist auf jeden Fall ein No-Go. Aber was ist mit Keksen, die von Bäckereien bzw. semi-professionellen Bäckerinnen hergestellt und auf Märkten verkauft werden? Meiner Meinung ist das auf jeden Fall besser als Kekse, die schon ab Oktober in den Supermarktregalen liegen und- wer weiß wann- produziert wurden; allerdings weiß der Käufer auch nicht, welche Zutaten verwendet wurden, woher die Eier stammen etc.

Also versuche ich mich doch immer wieder an Rezepten für Weihnachtsbäckerei. Wichtig ist für mich: nichts Aufwändiges; Honig, Nüsse, Datteln und Feigen verwende ich auch gerne. Die Annerl-Schnitten aus dem „Koch & Back- Journal“ 9/2012 gehören jedes Jahr zum Standardrepertoire, da sie nach dem Backen einfach in 3×4 cm große Stückchen geschnitten werden.

Annerl-Schnitten

Annerl-Schnitten