Advent in der Kellergasse

Advent in der Kellergasse

In den vier Wochen vor Weihnachten steigert sich das Aktivitätsniveau der meisten Menschen noch einmal um ein Vielfaches. Weihnachtsgeschenke, Kekse backen, Weihnachtsputz, Christkindlmärkte besuchen etc. Und viele haben das Gefühl, dass sie, wenn sie bis zum 24. alles abgearbeitet haben, die Feiertage zur Erholung brauchen.

Seit einigen Jahren versuche ich, Weihnachten  minimalistischer anzugehen, auch weil es im Sinne meiner Kinder und meines Mannes ist.

Advent in der Kellergasse

Advent in der Kellergasse

Einige Überlegungen dazu:

  • Christkindlmärkte und Punschstände besuche ich nicht inflationär, sondern nur einige wenige mit guten Freunden
  • Ist ein Christbaum notwendig? (Vielleicht klappt es heuer mit dem Birkenbaum)
  • Weihnachtsbeleuchtung ist aus ökologischer Sicht weniger sinnvoll; ich schaue mir gerne Beleuchtung auf Christkindlmärkten oder auf dem Hauptplatz an, aber Beleuchtung al la USA finde ich übertrieben
  • Backen: Ich backe gerne mit Vollkorn und getrockneten Früchten und nicht so aufwändig
  • Geschenke: in der Familie nur mehr eine Kleinigkeit; sonst selbst Gemachtes zum Verzehr, Seife oder Naturkosmetik; Geld, Gutscheine oder gemeinsame Aktivitäten wären auch eine Alternative; so wenig Verpackung wie möglich
  • Geschenke: Ich bestelle niemals bei Amazon, online kaufe ich auch nichts, sondern am besten in Wolkersdorf und Umgebung
  • Gutes tun: für ein Projekt zu spenden gehört auf jeden Fall dazu; der Gedanke, etwas zu teilen und damit dafür zu danken, dass es uns so gut geht, ist mir wichtig
  • Essen zu Weihnachten: wenig Fleisch, regional gekauft; bei uns gibt traditionell Steinessen, heuer mit weniger Fleisch und mehr Gemüse
  • statt hektischen Einkäufen an Weihnachtssamstagen empfehle ich ruhige Spaziergänge im Wald, das entschleunigt ungemein
  • in den Weihnachtsfeiertagen ein gutes Buch lesen ist auch sehr entspannend