Vegane Teigtaschen

Früher habe ich auch oft Fertigteige gekauft, weil es schnell geht: Packung aufschneiden, Teig ausrollen, füllen – fertig! Allerdings sind die Teige in Kunststoff verpackt- daher vermeide ich den Kauf derselben. Stattdessen bin ich dazu übergegangen, selber mit Teigherstellung zu experimentieren. Und siehe da: das Kneten der verschiedenen Teige macht richtig Spaß und meistens ist das Ergebnis geschmacklich nicht mit einem Fertigteig zu vergleichen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich es früher immer gehasst habe, mein Nudelbrett aus dem Keller holen zu müssen, und das Abwaschen des großen Bretts war auch mühsam. Aber jetzt knete ich die Teige auf meiner Naturstein-Küchenplatte und wische dann nur einmal drüber und alles ist wieder sauber.

Das Rezept zu den afghanischen Teigtaschen habe ich von der Homepage der Weinviertler Kräuterakademie: 1kg Mehl (ich habe überall nur die Hälfte genommen), 1/2 P. Trockengerm, Salz, lauwarmes Wasser zu einem Teig verkneten und eine Stunde rasten lassen. Inzwischen Lauch anschwitzen, 1kg Erdäpfel schälen, würfeln und dazugeben; weichdünsten (ich habe noch Mais beigefügt; bei der Fülle kann man sicher nach Lust und Laune variieren); den Teig zu Kugeln formen und Fladen ausrollen, füllen, zusammenklappen und in einer Pfanne mit ca. 1cm Öl beidseitig anbraten. Dazu passt eine Joghurt-Kräutersauce!