Ende Juni ist es Zeit, ein Resümee über die ersten 6 Monate Zero-Waste-Versuche zu ziehen:

  • Vieles habe ich ohnehin schon jahrelang gemacht (z. B. zu Fuß zur Schule zu gehen)
  • anderes war relativ leicht umzustellen, z. B. nachfüllbare Putzmittel, weil es in Wolkersdorf eine Bezugsmöglichkeit gibt
  • positiv ist, dass in unserer Restmülltonne nur mehr die Hälfte Müll zu finden ist und wir kaum mehr Müll für den gelben Sack haben
  • schwierig ist, wenn es Lebensmittel gar nicht zu kaufen gibt oder nur sehr schwer. Ein Beispiel: Offenen Topfen gibt es am Bauernmarkt, aber nicht jede Woche. Manchmal kaufe ich dann im Supermarkt Topfen, wenn ich etwas Bestimmtes kochen oder backen will (aber mit schlechtem Gewissen)
  • die Preisfrage: bei Milch ist die Flasche nicht viel teurer als Biomilch im Supermarkt, auch Eier beim Bauern sind fast gleich im Preis. Putzmittel, Shampoo etc. sind schon viel teurer, vielleicht kommt man aber auch länger aus. Ich werde jetzt mal versuchen, einiges selber zu machen.

Fazit: Es ist noch nicht alles perfekt, aber im Sommer möchte ich dranbleiben und einiges aufprobieren!