Kartoffel in der Tonne züchten

Kartoffeln wachsen in einer Regentonne

Von meiner Mutter habe ich Saatkartoffeln der Sorte
Linzer Delikatess bekommen; das ist eine feine Salatkartoffel mit sehr gutem Geschmack. Meine Mutter baut diese Kartoffel mit ihrer hörnchenförmigen Form und ihrer feinen und glatten Schale schon viele Jahre an.
Linzer Delikatess soll eine gute Lagerkartoffel sein, wenig anfällig für Krankheiten und sich sehr gut für Hobbygärtner eignen. Wir haben sie im Mai in eine alte Regentonne gepfanzt und jetzt sind sie schon ein ganzes Stück über den Rand der Tonne hinausgewachsen.

Wilde Wiese

Wilde Wiese

Wir wollen in einem Teil unseres Gartens nicht mehr mähen, um Kräuter und Wildblumen wachsen zu lassen nach dem Motto „mehr Wildnis wagen“.

Unkrautvernichtungsmittel haben wir noch nie verwendet und wir gießen unser Gras auch nicht mit Leitungswasser; dadurch ist es nur grün, wenn es ausreichend regnet. Mit unserer wilden Wiese wollen wir Bienen mehr Nahrung bieten und vielleicht entdecke ich auch Kräuter oder Wildblumen, die ich bisher noch nicht kannte.

Zero Waste Küche

Zero Waste Rezepte

Dieses Buch habe ich von meiner Tochter geschenkt bekommen. Sophia Hoffmann bietet im Kapitel 1 Grundlagen der Zero Waste Küche, danach werden die wichtigsten Lebensmittelgruppen dahingehend beschrieben, in welcher Verpackung sie zu kaufen und was man damit kochen kann. Der Rezepteteil ist auf vegetarische und vegane Küche ausgerichtet und wie das ganze Buch mit anschaulichen Bildern versehen. Im Register zum Schluss findet man alle Lebensmittel alphabetisch aufgelistet und Vorschläge, welche Gerichte man mit ihnen zubereiten kann, damit auch sicher keine Lebensmittel verschwendet werden.

Rad- und Einkaufstour am Samstagnachmittag

Biohof Schramm
Bauernhof Schmid

An Samstagnachmittagen besorgen viele Menschen ihre Einkäufe in den Supermärkten, die in Wolkersdorf reichlich vorhanden sind. Es geht aber auch anders: Wir fahren durch den Wald und weiter auf dem Radweg nach Bockfließ. Dann biegen wir in die Ortschaft und folgen dem Radweg bis nach Großengersdorf, wo wir Mehl und Gemüse bei der Fam. Schramm mitnehmen. Weiter geht’s zurück über Pillichsdorf nach Obersdorf, wo wir noch Eier bei Johannes Schmid kaufen.

Fazit: Sportliche Betätigung (18 km), kombiniert mit der Erledigung der Wochenendeinkäufe ist (den Rest habe ich schon gestern auf dem Wochenmarkt mitgenommen)- entspannter als im Supermarkt!

Brot backen wie früher

Bio-Brot aus dem Waldviertel

Von einem Kuraufenthalt im Waldviertel hat mir mein Mann verschiedene Brote des Bio-Bäckers Fritz Potocnik mitgebracht. Sein Brot zeichnet sich durch Verwendung von Sauerteig und lange Teigführung aus, außerdem sind alle Zutaten biologisch und die Teige werden doppelt gebacken, um sowohl eine saftige Krume als auch eine resche Kruste zu erreichen. Auf Vorbestellung kann man in Altenburg bei Horn allerhand Köstlichkeiten erwerben.

Wir kosten uns gerade durch das Sortiment: Die Brote schmecken „wie früher“ und sind auch nach einigen Tagen noch genauso frisch.

Auspflanzen im Mai

Brokkoli und Karfiol im Hochbeet

Der April war im Weinviertel heiß und trocken, und es kamen schon die Befürchtungen auf, dass es dieses Frühjahr wieder so wenig regnen könnte wie im letzten Jahr. Im Mai war es teilweise kalt (die Eismänner) und es hat viel geregnet. Karfiol, Brokkoli, Kohlrabi, rote Rüben und diverse Salate habe ich schon im März-April direkt ins Beet gesät. Paradeiser, Paprika, Melanzani und Pfefferoni werden auf dem Fensterbrett vorgezogen und dürfen nach den Eismännern ins Freie. Dadurch, dass ich immer mehr als genug Pflänzchen habe, kann ich Ausfälle leicht ersetzen. Ich habe vier Hochbeete, normale Beete und einige Pflänzchen auch in Kübeln, wobei das Gemüse in den Hochbeeten immer am besten gedeiht.

Die Erdbeersaison beginnt

Erdbeeren im Beet

Auch in unserem Beet haben die Erdbeeren schon Blüten und kleine Früchte gebildet. Kaufen kann man auf Märkten und bei einigen Bauern auch schon Erdbeeren, die unter Folientunneln gewachsen sind. Beim „MilchKasino“ Rögner habe ich Erdbeeren von Josef Schmid aus Pillichsdorf gekauft (250 g in einer Kartonverpackung); Milchhof Lang am Wochenmarkt in Wolkersdorf verkauft Erdbeeren der Fam. Romsdorfer aus Kronberg (im Plastikschüsserl, das ich mir in ein Sackerl umgeleert habe).Bei dem süßen Geschmack denken wir an laue Sommernächte, Erdbeerbowle etc. und wir freuen uns schon auf „unsere“ Erdbeeren.

Teige selber machen: Strudelteig

Strudelteig

Ich habe schon einmal einen Gemüsestrudel aus einem Topfenteig gemacht, der auch sehr gut gelungen ist. Dieses Rezept ist ein ganz einfaches, bestehend nur aus: 250 g glattes Mehl, 150 ml lauwarmes Wasser, 3 EL Öl, 1 Spritzer Essig, 1 Prise Salz. Alle Zutaten verkneten, eine Kugel formen und min. 30 Minuten rasten lassen (in der Zwischenzeit kann man nach Belieben die Fülle vorbereiten, das Kraut oder anderes Gemüse dünsten- verfeinern mit Schafkäse etc.). Auf jeden Fall muss die Fülle ausgekühlt sein, bevor man sie auf den Strudelteig verteilen kann; einrollen und bei ca. 200° backen, davor noch mit Dotter oder geschmolzener Butter bestreichen.

Krautstrudel

Zum Muttertag etwas Selbstgemachtes schenken

Handcreme mit Kräutern

Wenn man viel im Garten arbeitet und gerne kocht, ist trockene Haut eine unweigerliche Folge. Deshalb habe ich folgendes Rezept ausprobiert:

Fettphase: 10g Bienenwachs, 80 g Mandelöl schmelzen, 10g Sheabutter, 10-20 g Kakaobutter bei max. 40° einrühren;

Wasserphase: 80 g Kräutertee und 20 g Lanolin mit dem Stabmixer verrühren; die Flüssigkeit mit den Ölen zusammenmixen bis eine cremige Konsistenz entsteht; zum Schluss 13 Tropfen ätherisches Öl (z. B. Kamillenöl) einrühren und die Creme über Nacht andicken lassen.

Die Creme eignet sich als Geschenk- nicht nur zum Muttertag- in kleineren Gläsern auch als kleines Mitbringsel!

Teige selber machen: Pizza und Quiche

Pizza mit Rucola
Quiche mit Spargel und Wildkräutern

Fertigpizza, in Plastik formuliert, mit dubiosen Zutaten wie Schummelkäse- und Schinken, ist zwar billig, aber man darf keinen Gedanken daran verschwenden, woher die Zutaten kommen.

Ich habe ein Rezept das oberösterreichischen Bäckers Helmut Gragger ausprobiert:

1/2 kg Mehl, etwas Salz, 1,5 g Germ, 3 dkg Olivenöl und 0,3 l Wasser zu einem Teig verkneten, den Teig über Nacht im Kühlschrank rasten lassen und am nächsten Teig ausrollen und nach Belieben belegen, den Rand kann man mit flüssiger Knoblauchbutter bestreichen. Bei 200-220 ° 15-30 Minuten backen.

Der Quicheteig ist eigentlich ein Mürbteig: 15 dkg glattes Mehl, 10 dkg kalte Butter, 1 Ei und Salz verkneten und den Teig 1 Stunde kühl rasten lassen; dann ausrollen und mit dem gewünschten Zutaten belegen (den Spargel kurz blanchieren und mit den Wildkräutern vermengen). Den Teig mit dem Gemüse belegen (nach Saison wäre auch Brokkoli, Kürbis etc. möglich) und mit dem Überguss- bestehend aus 1 Becher Sauerrahm, 1 Becher Obers (habe ich durch Frischkäse ersetzt), 4 Eiern, Salz, Pfeffer, Muskatnuss verrührt- übergießen und mit geriebenen Parmesan bestreuen. Bei 190° ca. 30 Minuten goldgelb backen.