Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 2)

Ballkleid bei Humana kaufen?

Eine Nacht in Venedig
Gondoliere
mein Ballkleid

„Eine Nacht in Venedig“ lautete das Motto unseres diesjährigen Schulballes. Bereits zum Jahresanfang habe ich bei einem Humana in der Währingerstraße ein passendes Ballkleid gesehen und es gleich mitgenommen (Preis 29.-). Lustigerweise hat die Reinigung mehr gekostet als das Kleid (31.- bei der Putzerei Klaus in Wolkersdorf; aber man kann auf die Plastikumhüllung verzichten).

Das Kleid sieht aus wie neu und ich bin stolz auf meinen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Ich finde auch nichts dabei, dass man Ballkleider, die einem nicht mehr passen oder nicht mehr gefallen, weitergibt bzw. auch erwirbt, denn sie sind wahrscheinlich nicht oft getragen worden. Auch bei den Kleidern für die Maturantinnen oder Hochzeitskleidern empfiehlt sich die Suche nach secondhand Angeboten, und die Zeiten sind vorbei, wo man sich dafür genieren muss.

Adventzeit: Innehalten im stressigen Alltag

Advent in der Kellergasse

Advent in der Kellergasse

In den vier Wochen vor Weihnachten steigert sich das Aktivitätsniveau der meisten Menschen noch einmal um ein Vielfaches. Weihnachtsgeschenke, Kekse backen, Weihnachtsputz, Christkindlmärkte besuchen etc. Und viele haben das Gefühl, dass sie, wenn sie bis zum 24. alles abgearbeitet haben, die Feiertage zur Erholung brauchen.

Seit einigen Jahren versuche ich, Weihnachten  minimalistischer anzugehen, auch weil es im Sinne meiner Kinder und meines Mannes ist.

Advent in der Kellergasse

Advent in der Kellergasse

Einige Überlegungen dazu:

  • Christkindlmärkte und Punschstände besuche ich nicht inflationär, sondern nur einige wenige mit guten Freunden
  • Ist ein Christbaum notwendig? (Vielleicht klappt es heuer mit dem Birkenbaum)
  • Weihnachtsbeleuchtung ist aus ökologischer Sicht weniger sinnvoll; ich schaue mir gerne Beleuchtung auf Christkindlmärkten oder auf dem Hauptplatz an, aber Beleuchtung al la USA finde ich übertrieben
  • Backen: Ich backe gerne mit Vollkorn und getrockneten Früchten und nicht so aufwändig
  • Geschenke: in der Familie nur mehr eine Kleinigkeit; sonst selbst Gemachtes zum Verzehr, Seife oder Naturkosmetik; Geld, Gutscheine oder gemeinsame Aktivitäten wären auch eine Alternative; so wenig Verpackung wie möglich
  • Geschenke: Ich bestelle niemals bei Amazon, online kaufe ich auch nichts, sondern am besten in Wolkersdorf und Umgebung
  • Gutes tun: für ein Projekt zu spenden gehört auf jeden Fall dazu; der Gedanke, etwas zu teilen und damit dafür zu danken, dass es uns so gut geht, ist mir wichtig
  • Essen zu Weihnachten: wenig Fleisch, regional gekauft; bei uns gibt traditionell Steinessen, heuer mit weniger Fleisch und mehr Gemüse
  • statt hektischen Einkäufen an Weihnachtssamstagen empfehle ich ruhige Spaziergänge im Wald, das entschleunigt ungemein
  • in den Weihnachtsfeiertagen ein gutes Buch lesen ist auch sehr entspannend

 

Die neuen Trends im Badezimmer

Im ersten Jahr war ich froh und begeistert, wenn ich Geschäfte entdeckt habe, wo man Kosmetika in Glasflaschen oder zum Nachfüllen kaufen konnte; dadurch konnte ich meine Kosmetika in Plastikflaschen aufbrauchen und die Umstellung gelang eigentlich mühelos.

Mittlerweile  habe ich Spaß daran gefunden, Dinge selber machen zu wollen. Wobei ich nicht sagen kann, dass mir alles gelingt oder mir das Ergebnis zusagt. So bin ich z. B. bei der Herstellung von WC-Reinigungstabs gescheitert, ein Lippenbalsam war viel zu fest etc., etc.

Nichtsdestotrotz schaut mein Badezimmer heuer anders aus als noch vor zwei Jahren, wie man an den Bildern sehen kann:

in der Dusche

In der Dusche

„Haut und Haar“ von Unisapon aus dem Ladenraum verwendet mein Mann, ich greife am liebsten zu Haarseife und Conditioner-Seife von Lush und zu einer selbst gemachten Haarspülung z. B. mit Kamille; und  für den Körper nehme ich auch eine selbst gemachte Seife.

Im Badezimmer liegt bei mir eine Zahnbürste von Hydrophil, selbst gemachte Zahnpasta, Aleppo-Seife fürs Gesicht, eine selbst gemachte Gesichtscreme mit Arganöl, Serum mit Arganöl für den Abend. Für den Körper verwende ich am liebsten Kokosöl oder das „belebende Körperöl“ von Primavera. Aus Marokko habe ich ein festes Parfum mitgebracht, das ich auch gerne benutze.

im Badezimmer

Im Badezimmer

 

Ausbildung zum „Kräuterlehrling“

Kräuterlehrling

Kräuterlehrling

Die Weinviertler Kräuterakademie (www. weinviertler-kraeuterakademie.info) bietet zahlreiche Kurse und Vorträge, bei denen man unter dem Motto „Mir kraut vor nix“ seine Kenntnisse zu heimischen Wildkräutern, Seifenproduktion, Naturkosmetik etc. festigen, oder in meinem Fall, erwerben kann.

Beim Kurs für „Kräuterlehrling“ lernt man in 26 Stunden alles Wissenswerte zu den wichtigsten Wildkräutern, es werden 3 Kräuterwanderungen angeboten, und einmal steht Kochen mit Kräutern auf dem Programm. Beim ersten Modul wurden einige heimische Kräuter vorgestellt (von Baldrian bis Johanniskraut), nach einer Pause wurden dann richtiges Sammeln, Trocknen und Verarbeitungsmethoden besprochen. Zum Abschluss gab es einige Kostproben (Liköre, Säfte etc.), die großen Zuspruch fanden.

„Muttermilch für alle“ – Bierbrau-Workshop

Beer Lovers

Beer Lovers

Ein Geschenk meiner Kinder für meinen Mann zu Weihnachten: der Besuch eines Workshops, wo man lernt, wie man zu Hause Bier brauen kann. Craft-Biere sind ja in letzter Zeit in aller Munde, im wahrsten Sinne des Wortes. Veranstaltet wurde dieser Brau-Workshop vom Team der  Beer-Lovers in der Gumpendorferstraße. An einem Brautag bekommt man einerseits Hintergrundinformationen vermittelt, andererseits  das Vermittelte praktisch anwenden beim gemeinsamen Schroten, Maischen, Läutern und Hopfen.

Das selbst gebraute Bier kann man nach der Lagerzeit abholen und zu Hause genießen!

Gemüsestrudel und Kürbiskerne

Heute habe ich den letzten Hokkaido-Kürbis aus meinem Garten zu einem Gemüsestrudel (mit Erdäpfeln, Kürbis, Frischkäse und Schafskäse) verarbeitet. Die   Kerne wollte ich auch nicht wegwerfen und habe sie

Kürbisstrudel und Kürbiskerne

Kürbisstrudel und Kürbiskerne

vom Fruchtfleisch gelöst und in Wasser eingeweicht. Wenn die Kerne frei von Fruchtfleisch sind, trocknet man die Kürbiskerne am besten auf einem Backblech, eventuell auch im Backrohr (Restwärme). Dann gebe ich sie in Kaffee-Filtertüten, beschrifte die Säckchen und hebe sie für das Frühjahr auf.

Fleisch und Wurst in Münichsthal kaufen

Auf Empfehlung von Bekannten haben wir in Münichstal bei Wolfgang Hackl vorbeigeschaut, der als Fleischer und Marktfahrer jede Woche hausgemachte Fleisch-, Wurst-, und Selchwaren quasi ab Hof verkauft. Alle Produkte sind aus der Region bzw. aus Österreich. Vieles ist zwar vakuumverpackt, aber einiges kann man auch in eigene Behälter geben lassen.

Ich habe mir vorgenommen, nur mehr einmal pro Woche Fleisch zu kochen, dann aber aus der Region.

Fleisch in Münichsthal kaufen

Fleisch in Münichsthal kaufen

Regional und nachhaltig spenden

Advent in der Kellergasse

Advent in der Kellergasse

Gerade in der Adventzeit flattern die Erlagscheine sämtlicher wohltätiger Organisationen ins Haus, oft mit kleinen Geschenken versehen, die man nicht unbedingt gebrauchen kann. Trotzdem fühlt man sich verpflichtet, diesen Vereinen größere oder kleinere Geldbeträge zu überweisen.

Diese unpersönliche Art passt in unsere hektische Zeit und hinterlässt nicht unbedingt das Gefühl, jemandem geholfen zu haben; außerdem weiß man nie genau, wie viel von dem Geld für Werbekampagnen, Verwaltung etc. verwendet wird.

Ich habe mir vorgenommen, verstärkt regionale Projekte zu unterstützen: Zeit spenden (z. B. Deutschkurse für Flüchtlinge), Sachspenden oder Geld für örtliche Vereine und Projekte.

Beim „Advent in der Kellergasse“ half ich beim Verein „Köllamauna & weiba“, der Speisen und Getränke verkaufte; vom Erlös wird für Obdachlosen der „Gruft“ gekocht.

Offenen Tee verwenden statt Teebeuteln

Tee trinken

Tee trinken

Im Winter greift man wieder gerne zu Tee, wenn man nicht zu den passionierten Teetrinkern gehört, die ihn da ganze Jahr über trinken. Einen Teebeutel zu verwenden ist einfacher, aber ich denke, den qualitativ hochwertigen Tee bekommt man, wenn man offenen Tee kauft.

Mit einem Tee-Ei in Form einer Sonne lässt sich der Grüntee-Lemongras-Tee von Sonnentor aus „Lukis Laden“ leicht zubereiten und schmeckt hervorragend!

Pesto selber machen ist ganz leicht

Basilikumpesto

Basilikumpesto

Basilikum im Kräutergarten zu haben ist natürlich ein Muss und bevor der Herbst kommt, kann man Basilikumpesto mit ganz wenigen Zutaten selbst herstellen.

Basilikum gründlich waschen und trocken schütteln. Eine Handvoll Pinienkerne in einer Pfanne leicht anrösten. Gepressten Knoblauch, Basilikum, Pinienkerne, Parmesan, Olivenöl, etwas Salz mit einem Stabmixer zerkleinern. Das Pesto in ein Glas abfüllen und mit Olivenöl bedecken.