Kategorie: Haus und Garten (Seite 1 von 4)

Zucchini im Hochbeet

Zucchini im Hochbeet

Im Juli lacht das Herz des Gärtners, wenn man eigenes Gemüse und Obst ernten, verspeisen und verkochen kann. Für das Müsli zum Frühstück gibt es derzeit Brombeeren im Angebot und zum Mittagessen stehen Kohlrabi, Brokkoli und Zucchini zur Auswahl. Ich habe die Zucchini heuer in ein Hochbeet gepflanzt und dort gefällt es ihnen anscheinend.

Zucchini ist in der Küche vielseitig einsetzbar: als Suppe, Kuchen; gefüllt (auch die Blüten) mit Reis, Polenta etc.; als Belag für Pizza, zu Nudeln, für Lasagne. Außerdem kann man sie auch Einlegen, ein Chutney machen etc.

Gemüse aus dem Garten

Marmeladen einkochen

Zweierlei Marmeladen

Beim Einkochen von Marmelade bin ich ein absoluter Neuling, da meine Mutter immer so viel Marmelade gemacht hat und unsere jungen Obstbäume gerade so viel Ernte hatten, dass wir Früchte essen konnten.

Jetzt starte ich selbst eigene Einkoch-Versuche, wenn wir mehr Früchte haben (wie bei den Weichseln) oder wenn ich Obst geschenkt bekomme (wie bei den Marillen).

Ausprobiert habe ich das Rezept für die Weichselmarmelade mit Schokolade und Rotwein:

2 P. Pektin (40 g) mit 20 dkg Zucker mischen. 1 kg Weichseln, 250 ml Rotwein und 600 dkg Zucker, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Kardamom gemahlen vermengen und über Nacht ziehen lassen. Schokolade in kleine Stücke hacken und die Masse bei großer Hitze unter Rühren aufkochen und einige Minuten kochen lassen. Pektin-Zucker-Gemisch und Saft von einer Zitrone beifügen und 3 Minuten weiterkochen, Schokolade dazu und noch 2 Minuten kochen. Gelierprobe machen und abfüllen!

Kartoffel in der Tonne züchten

Kartoffeln wachsen in einer Regentonne

Von meiner Mutter habe ich Saatkartoffeln der Sorte
Linzer Delikatess bekommen; das ist eine feine Salatkartoffel mit sehr gutem Geschmack. Meine Mutter baut diese Kartoffel mit ihrer hörnchenförmigen Form und ihrer feinen und glatten Schale schon viele Jahre an.
Linzer Delikatess soll eine gute Lagerkartoffel sein, wenig anfällig für Krankheiten und sich sehr gut für Hobbygärtner eignen. Wir haben sie im Mai in eine alte Regentonne gepfanzt und jetzt sind sie schon ein ganzes Stück über den Rand der Tonne hinausgewachsen.

Wilde Wiese

Wilde Wiese

Wir wollen in einem Teil unseres Gartens nicht mehr mähen, um Kräuter und Wildblumen wachsen zu lassen nach dem Motto „mehr Wildnis wagen“.

Unkrautvernichtungsmittel haben wir noch nie verwendet und wir gießen unser Gras auch nicht mit Leitungswasser; dadurch ist es nur grün, wenn es ausreichend regnet. Mit unserer wilden Wiese wollen wir Bienen mehr Nahrung bieten und vielleicht entdecke ich auch Kräuter oder Wildblumen, die ich bisher noch nicht kannte.

Auspflanzen im Mai

Brokkoli und Karfiol im Hochbeet

Der April war im Weinviertel heiß und trocken, und es kamen schon die Befürchtungen auf, dass es dieses Frühjahr wieder so wenig regnen könnte wie im letzten Jahr. Im Mai war es teilweise kalt (die Eismänner) und es hat viel geregnet. Karfiol, Brokkoli, Kohlrabi, rote Rüben und diverse Salate habe ich schon im März-April direkt ins Beet gesät. Paradeiser, Paprika, Melanzani und Pfefferoni werden auf dem Fensterbrett vorgezogen und dürfen nach den Eismännern ins Freie. Dadurch, dass ich immer mehr als genug Pflänzchen habe, kann ich Ausfälle leicht ersetzen. Ich habe vier Hochbeete, normale Beete und einige Pflänzchen auch in Kübeln, wobei das Gemüse in den Hochbeeten immer am besten gedeiht.

Marillenblüte im Weinviertel

Marillenbaum im Garten

Viele Touristen kommen jedes Jahr, um die Marillenblüte in der Wachau zu bestaunen. Und das zurecht. Die Marille mit ihrer schönen rosa Blüte läutet die Frühlingszeit ein, auf die sich alle, die nicht den Winter im wärmeren Ausland verbringen, schon sehnlichst freuen.

Wir haben unserem Garten heuer eine Schönheitsbehandlung gegönnt, in dem Sinn, als wir die Firma Garten- und Teichbau Böhm aus Niederkreuzstetten beauftragt haben, einen Baum- und Strauchschnitt durchzuführen. Bei dieser Gelegenheit habe ich, wenn sich dadurch freie Plätze ergeben haben, einige neue Bäume und Sträucher pflanzen lassen, die mir meine Mutter empfohlen hat: Weißdorn, Maulbeerbaum, Mispel, Aronia etc. Und auch in unserem Vorgarten gibt es jetzt rund um die Magnolie ein hübsches Ensemble von blühenden Sträuchern.

Ab ins Beet!

Kräuter auf dem Fensterbrett

Schon seit Februar habe ich Pfefferoni-Samen, die ich selber aus den Pflanzen des vorigen Jahres gewonnen habe, in einer Anzuchtschale, die am besten auf einem sonnigen Fensterbrett stehen sollte, ausgesät. Mittlerweile sind ihnen auch Paradeiser, Paprika und Melanzani gefolgt. Um auch schon einige Kräuter für eine „grüne Note“ beim Kochen zur Verfügung zu haben, habe ich auch einige Küchenkräuter in kleinen Keramikschälchen angepflanzt, die in der Küche ein Plätzchen gefunden haben.

Wenn die Pflänzchen groß genug sind, werden sie pikiert und in eigene Töpfe gepflanzt. Ins Beet kommen sie aber erst Mitte Mai- nach alter Tradition aber erst nach den „Eismännern“.

Beinwellsalbe selbst gemacht

Aus dem Beinwell, den ich von meiner Mutter bekommen habe und der sich in meinem Garten stark ausbreitet, habe ich im Frühjahr eine Salbe aus den Blättern gemacht. Im Herbst kann man auch die Wurzeln ausgraben und zu einer Salbe verarbeiten. Beinwell wirkt entzündungshemmend und wundheilend, fördert die Zellneubildung und die Durchblutung; ich verwende die Salbe bei all meinen kleinen „Wehwehchen“ (Sehnenscheidenentzündung, Venenschmerzen etc.)

Das Rezept habe ich dem Buch „DIY Heilsalben“ von Silvia Zweimüller entnommen:

  1. Zuerst einen Ölauszug bereiten: dafür Beinwellwurzeln waschen und klein schneiden, in 250ml Olivenöl erwärmen, nicht zu heiß; 2 Tage lang immer wieder erwärmen- Restwärme nützen- und danach abseihen
  2. die Salbe anrühren: Ölauszug mit 22g Bienenwachs und 30g Lanolin/Kakaobutter/Sheabutter erwärmen und rühren, bis alles geschmolzen ist. Einige Tropfen Lavendelöl zugeben und in saubere Gläser füllen

    Beinwellsalbe

    Beinwellsalbe

Die letzten Äpfel der Saison

Apfelbaum

Apfelbaum

Heuer war ein perfektes Jahr für die Apfelernte. Wir haben zwar nur einen Zwerg- und einen Säulenapfelbaum bzw. eine japanische Apfelbirne. Seit August haben wir Äpfel in unserem Garten geerntet, sie gleich vom Baum gegessen, ins Müsli gegeben, zu Kompott und Mus und verschiedenen Kuchen verarbeitet.

Für meine Tochter habe ich diese Woche wieder mal nach einem veganen Kuchenrezept gesucht und bin auf der Seite www.veganblatt.com fündig geworden.

Veganer Apfelkuchen

Veganer Apfelkuchen

Veganer Apfel-Streuselkuchen: Aus 400g Mehl, 200g Margarine und 150g Zucker einen Mürbteig bereiten; 3/4 des Teiges auf einer Springform verteilen, sodass ein 2cm hoher Rand entsteht. 6-8 Äpfel schälen, in Spalten schneiden, mit Zimt und ev. Zitronensaft vermischen und auf dem Teig verteilen. Den restlichen Teig über die Äpfel krümeln; bei 180° ca. 40 Minuten backen.

Die Gartensaison geht zu Ende

Nach einem langen, regenarmen Sommer und einem wunderbaren Herbst ist es leider an der Zeit, das letzte Gemüse von den Beeten zu ernten und für die Wintermonate aufzubewahren. Paradeiser zum Beispiel kann man auch grün noch ernten und in einer Schachtel kühl lagern. Sie reifen langsam nach,

grüne Paradeiser

grüne Paradeiser

und für warme Speisen sind sie noch einige Zeit gut zu verwenden. Ich habe auch noch Mangold abgeschnitten, die letzten Paprika, Melanzani etc. geerntet.