Kategorie: Selbst gemacht (Seite 1 von 10)

Glücksbringer zu Silvester

Silvesterkekse

Bei Silvesterpartys werden oft Glücksbringer verteilt, die manchmal aus Plastik sind und dann ohnehin nur weggeworfen werden. Alternativ kann man auch selbst gebackene Kekse in Hufeisen- oder Kleeblattform mitbringen, die mit verschiedenen Dips (Lachs- Paradeiser- oder Erbsenpesto- Dips) köstlich schmecken und keinerlei Müll hinterlassen.

Kekse backen in der Vorweihnachtszeit

Weihnachtskekse

Ich bin nicht gerade die begnadetste Weihnachtsbäckerin. Trotzdem befällt mich in der Vorweihnachtszeit der Drang, auch ein bisschen zu backen, unter anderem auch deshalb, weil ich den Duft so gerne mag, der dann noch tagelang im Haus wahrzunehmen ist.

Heuer wollte ich Kekse backen, die für das Weinviertel typisch sind. Die Rezepte habe ich dem Buch von E. Lust-Sauberer „Süße Bauernweihnacht“ und den Novemberausgaben diverser „Koch&Back-Journale“ entnommen: Annerl-Schnitten, Topfenstollen, Gefüllter Lebkuchen, Nussecken, Spitzbuben und Kaffeekrapferl. Typischerweise wird im Weinviertel viel mit Nüssen und Marmelade gebacken und in den meisten Fällen ist der Teig ein Mürbteig. Zeit sparen kann man, wenn der Teig auf dem Blech gebacken und dann in Würfel, Rauten etc. geschnitten wird.

Wachstücher selber machen oder kaufen

Wachstücher selbst gemacht
Wachstücher von Claudia Vodusek

Bienenwachstücher setzen sich anstelle von Alufolie etc. immer mehr durch. Man kann sie selber einfach machen (ich habe das Bienenwachs bei „die brise- Naturkosmetik“ bestellt), aber dann ist es gut, gleich mehrere herzustellen, denn das Reinigen der Gefäße vom Wachs ist etwas mühsam. Oder man verwendet gleich alte Töpfe dafür.

Alternativ kann man Tücher auch kaufen. Eine Leserin meines Blogs hat mich auf ihre Wachstücher aufmerksam gemacht und mir Fotos geschickt. Sie verkauft Wachstücher im 3er Pack ( 15 €) und auch Brotbeutel (Wachstücher + Brotbeutel 25 €). Zu beziehen unter: claudia.vodusek@gmail.com

Striezel aus Germteig

Striezel schmecken nicht nur zu Ostern, sondern auch im Herbst bzw. in der Adventzeit gut. Selber gemacht habe ich bis jetzt aber noch nie einen. Aber es gibt ja für alles ein erstes Mal.

Rosinen (wenn man welche mag) in etwas Wasser oder Rum einweichen: 250 ml heiße Milch, 90g Butter, 90 g Zucker, 1 Ei, 1 EL Öl und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer verrühren, 25 g Germ einbröseln und 500g Mehl zufügen. Durchkneten, mit dem Deckel verschließen und an einem warmen Ort 30-40 Minuten gehen lassen. Die Rosinen dazumischen und nochmal durchkneten. Danach den Teig in drei Teile teilen und jeden zu einem Strang rollen. Diese zu einem Zopf flechten und mit einem Dotter bestreichen. Bei 180° ca. 45 Minuten backen.

Die Optik meines Striezels ist zwar noch nicht perfekt, aber er schmeckt sehr gut.

Kastanien sammeln für Waschmittel

Kastanien trocknen

Am Zufahrtsweg zum Wolkersdorfer Friedhof oder im Schlosspark gibt es viele Kastanienbäume. Ich habe, als wir uns um das Grab meiner Schwiegereltern gekümmert haben, einige Kastanien gesammelt. Zu Hause habe ich sie zwischen einem alten Tuch mit dem Hammer zertrümmert und im Garten in der Sonne trocknen lassen. Jetzt habe ich sie in einem Gurkenglas aufbewahrt und werde bei Gelegenheit daraus Waschmittel herstellen: 5-6 zerkleinerte Kastanien mit heißem Wasser überbrühen und einige Stunden stehen lassen. 1 TL Waschsoda und 10 Tropfen Lavendelöl dazugeben.

Roggenbrot aus Natursauerteig

Roggenbrot

Wenn man Brot mit Natursauerteig bäckt, gibt man jedes Mal beim Backen etwas vom Teig weg in ein Gurkenglas und „füttert“ den Teig alle zwei Tage. Es hat sich für mich herausgestellt, dass es am besten ist, einmal pro Woche einen halben Kilo Brot zu backen; das ist, was ich für die Jause in der Schule brauche. Das Brot bleibt eine Woche locker saftig.

Dazu den Sauerteig und 250 g lauwarmes Wasser, 500 g Roggenmehl, Salz in der Küchenmaschine verkneten; 20 Minuten rasten lassen; in eine Backform legen und nochmal ca. 2 Stunden gehen lassen; das Rohr auf 250° vorheizen und nach 10 Minuten auf 180° zurückschalten; ca. 50-60 Minuten backen (mit einem Brotbackprogramm oder etwas Wasser in einer Schüssel ins Rohr).

Birnensenf selbst gemacht

Birnensenf

Um die letzten Birnen im Herbst zu verarbeiten, kann man auch Senf selber herstellen. Dazu 2 EL Senfkörner im Mörser zerkleinern, die Birnen (250 g Fruchtfleisch) und 1 kleine Zwiebel würfeln; beides dünsten und pürieren + 2 EL Apfelessig. Den Topf vom Herd nehmen und die Senfkörner und 3-4 EL Senfpulver (geriebene Senfkörner) dazugeben; salzen und pfeffern und abfüllen.

P.S. Senfkörner gibt´s in Lukis Laden!

Gewürzseife für Weihnachten

Gewürzseife Sansibar

Wenn man selbst gemachte Seife zu Weihnachten verschenken will, muss man sie im Herbst produzieren, denn 4-6 Wochen dauert der Trocknungsvorgang.

Diese Seife besteht aus Oliven-, Kokos-, Maiskeimöl- und Sonnenblumenöl, Bienenwachs, destilliertem Wasser und NaOH; der weihnachtliche Duft und die Farbe ergeben sich durch die Beigabe von Kakao und Zimt, Zimtöl, Nelkenöl, Anisöl und Vanilleduftöl.

Roggen-Waldstaudenbrot

Brot mit Sauerteig selber machen

Von Sissy habe ich das Rezept für das Roggen-Waldstaudenbrot bekommen und gleich ausprobiert. Zuerst musste ich den Sauerteig ansetzen (nach Hermine Kleins Heft „Naturküche“ Nr. 13): Dabei wird 3 Tage lang Sauerteig mit Wasser (am 1. Tag auch Sanoghurt) vermischt und „gefüttert“, bis er leicht säuerlich riecht und sich Bläschen zeigen.

Dann geht es ans Brotbacken: 750 g Mehl (Roggen- und Waldstaudenmehl), 140 g Schrot oder Haferflocken, 380 g Sauerteig, 940 g Wasser, 1 EL Kümmel, 20 g Salz verkneten und 1,5 Stunden gehen lassen; dann in die Formen (reicht für 2 Kastenformen) füllen und nochmal 1,5 Stunden rasten lassen. Das Backrohr auf 250° aufheizen und die Brote bei 200° backen (ca. 35 Minuten).

Das Brot ist sehr saftig und schmeckt richtig gut!

Kräutersalz selber machen

Kräutersalz

Bevor der Herbst endgültig da ist, kann man die letzten Gaben dieses Sommers noch nützen. Aus verschiedenen Kräutern kann man Kräutersalz herstellen:

Verschiedene Kräuter werden getrocknet, dann von den Stängeln befreit und in der Kräutermühle mit Meersalz zu gleichen Teilen gerieben. Erwartungsgemäß reicht ein großes Glas für den Wintervorrat; aber auch als kleines Mitbringsel ist das Kräutersalz, wie alles Selbstgemachte, gern gesehen!