Kategorie: Freizeit (Seite 1 von 6)

Radfahren und Wildobst sammeln

Radfahren am Marchfeldkanal

Den sonnigen Wahlsonntag im Herbst wollen wir mit einer Radtour verbringen. Von Wolkersdorf geht es, durchgehend auf Radwegen, nach Stammersdorf, dort wechseln wir auf den Marchfeldkanal-Radweg bis Deutsch-Wagram und von dort aus über Bockfließ und Großengersdorf wieder zurück. Zur Stärkung essen wir beim „Schurlwirt“ in Pillichsdorf.

Ganz gemütlich radelt man durch die herbstliche Landschaft, Autolärm hört man kaum, die perfekte Erholung. In mein Leinensackerl, das ich immer dabei habe, wandern heute Wacholderbeeren und Nüsse, die wir auf dem Weg finden.

Ausflug im Weinviertel

Fahrt mit der Nostalgiebahn

Einmal im Jahr machen wir vom Verein „Köllamauna & -weiba“ einen Ausflug, wobei wir auch hier auf Regionalität achten: Mit dem Nostalgiezug ging es nach Ernstbrunn, weiter mit der Draisine nach Asparn an der Zaya. Dort erholten wir uns bei einem ausgezeichneten Mittagessen im Gasthaus Schulz, bis wir dann zu einer Kellergassenführung aufbrachen.

Kellergasse in Asparn

Mit dem Schienentaxi waren wir rasch in Mistelbach und mit der Schnellbahn wieder in Wolkersdorf.

Es war ein wunderbarer Ausflug bei ausgezeichnetem Herbstwetter, ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln!

Kräuterapotheke aus der Natur

Kräuterwanderung

Die „Region um Wolkersdorf“, ein Verein, bei dem sich sechs Gemeinden der Umgebung zusammengeschlossen haben, mit dem Ziel, die regionale Identität, Wirtschaft, Kultur etc. zu fördern, veranstaltet regelmäßig Spaziergänge zu verschiedenen Themen. Die Kräuterpädagogin Katharina Klaus erklärte den Teilnehmern wichtige Heilpflanzen für Herbst und Winter und ihre Anwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten.

Nach einer zweieinhalbstündigen Wanderung und vielen nützlichen Informationen freuten sich die zahlreichen Teilnehmer über die Einladung zur Verkostung von selbst gemachten Köstlichkeiten!

Besuch in Korneuburg

Secondhand-Laden
Bücher-Telefonzelle
Henry Laden

Eine Freundin hat mich eingeladen, nach Korneuburg mitzufahren, weil sie dort ab und zu Kleidung in ein Secondhand-Geschäft bringt. Korneuburg hat ca. 13000 Einwohner, aber verglichen mit Wolkersdorf viele Geschäfte im Stadtzentrum, das sich sehr belebt zeigte, auch weil gerade Wochenmarkt war (Dienstag und Freitag Vormittag). Neben dem Secondhand-Laden ist mir auch eine Bücher-Telefonzelle zum kostenlosen Büchertausch aufgefallen, und am alten Bahnhof gibt es einen, nach Henri Dunant benannten, Henry Laden, der vom Roten Kreuz betrieben wird.

Flohmarkt in Passau

Flohmarkt am Inn

Ende August besuche ich jedes Jahr meine Mutter und meine Lieblings-Großcousine in Schärding. Diese barocke Stadt ist sowieso schon eine Augenweide, aber nur wenige Kilometer entfernt kann man auch der 3-Flüsse-Stadt Passau einen Besuch abstatten. Wir haben am Samstagvormittag den Flohmarkt an der Innpromenade besucht. Unter alten Kastanienbäumen und schattigen Weiden verkaufen hauptsächlich private Anbieter Dinge, die sie nicht mehr brauchen an andere, die vielleicht genau das suchen. Man kann die Promenade einmal hinauf- und dann wieder hinunterschlendern, das Angebot ist gut sortiert, und es gibt auch einen großen Kinderspielplatz am Inn.

Entscheidung für Regionalität

Produkte aus Kork

Die Korkeiche ist einer der am häufigsten vorkommenden Bäume Portugals und Portugal einer der Hauptproduzenten dieses natürlichen Materials, aus dem man neben Flaschenkorken vieles andere erzeugen kann: Taschen, Schuhe, Geldbörsen und sogar Postkarten. Die Verkäufer in Porto leiden aber sehr unter der Konkurrenz von chinesischen Händlern, die die gleichen Produkte um die Hälfte billiger anbieten, jedoch von minderer Qualität. Wir durften in einem Geschäft einen Vergleichstest anstellen- links eine chinesische Krawatte und rechts eine portugiesische, welche sich viel weicher anfühlt und mehr Körper hat als das billigere Konkurrenzprodukt.

Fazit: Statt mehrere billige Mitbringsel zu kaufen in ein regionales Geschenk investieren! Ich habe Flip-Flops der Firma Montado gekauft, einem portugiesischen Familienbetrieb aus der Region Alentejo.

Porto besuchen

Manufaktur für Papiersackerl

Porto- die kleine Schwester von Lissabon- zieht im Sommer viele Besucher an. Die meisten halten sich rund um den Fluss Douro auf. Ein Viertel, das sich vom Mainstream deutlich abhebt, ist Baixa. In dieser Gegend findet man viele Lokale rund um die Fußgängerzone Rua do Cedofeita, aber auch kleine Manufakturen, die in Handarbeit Keramik bemalen oder selbst entworfene Kleider verkaufen. Wir haben ein Geschäft entdeckt, wo im Untergeschoß Sackerl aus Papier in allen Größen produziert werden (Patio d´as Marias, Rua de Cedofeita 269) und haben eine kleine Privatführung bekommen.

Besuch in Breclav

Unverpackt-Laden
Naturkostladen
Unverpackt-Laden

Bei einem Tagesausflug in die Nachbarländer kann man, am Beispiel Breclav, gut beobachten, wie sich diese Länder in den 30 Jahren seit dem Fall des Eisernen Vorhangs entwickelt haben. Es wird viel verschönert im Zentrum: Manche Geschäfte und Lokale sperren zu, neue sperren auf, andere halten sich schon lange, z. B. ein Handarbeitsgeschäft. In einem Naturkostladen gibt es eine große Auswahl an Nüssen, Trockenfrüchten und Schokoladen, und vor einigen Monaten hat auch ein Unverpackt-Laden eröffnet mit einem kleinen, aber feinen Sortiment an Reinigungsmitteln, Trockenfrüchten, Müsli, Getreide etc. Zum Abschluss statteten wir einem neuen Cafe einen Besuch ab, wo alte Möbel wiederverwendet wurden.

Besuch in Brüssel

Begrünung am Boulevard Anspach
Think twice- Secondhand

Nach Gent und Brügge haben wir auch Brüssel einen Besuch abgestattet. Natürlich kann sich dabei nur ein oberflächlicher Eindruck ergeben: Als wir am Sonntag mit dem Zug aus Brügge angereist sind, lagen haufenweise Müllsäcke auf den Straßen, auch auf den großen Boulevards; anscheinend zur Abholung. Aber auch in den nächsten beiden Tagen konnte man diesen traurigen Anblick entdecken. Da könnte die EU wirklich gleich mal in Belgien mit Initiativen zur Müll- und besonders Plastikvermeidung beginnen!

Positiv hervorheben möchte ich die Begrünung des Boulevard Anspach mit kleinen Gartenzonen, die auch individuell gestaltet sind, wo aber leider immer wieder Leute ihre Dosen etc. hineinwerfen, und dass es auch Secondhand-Läden gibt, z. B. Think twice (ein Tipp von meinem Sohn)!

Wandern- gut für die Seele

Blumenwiese am Wartberg
Bienenstöcke

Am Donnerstag schloss ich mich wieder der Walking-Gruppe aus Münichsthal an. Unsere Wanderung führte von Wolkersdorf über Ulrichskirchen, Riedenthal, Schleinbach und wieder zum Ausgangspunkt zurück. Am Wartberg blühen die Wildblumen besonders schön und auch sonst gibt es viele Pferde, Esel, Vögel, Bienen etc. zu bestaunen. Anders als früher achte ich beim Gehen darauf, ob ich irgendwelche Wildkräuter erkenne. Die Mittagspause verbrachten wir bei der „Mutti“ vulgo Landgasthof Aprea. Insgesamt waren wir ca. 13 km unterwegs und ich fühlte mich danach sehr entspannt .